Das neue Ordnungssystem deines Wohnzimmers

Das Wohnzimmer ist der zentrale Ort des Hauses. Bevor Sie es neu gestalten, sollten Sie Ihren Familienmitgliedern ein Mitspracherecht einräumen. Denn jeder möchte sich hierher zurückziehen und es ist quasi der zentrale Aufenthaltsort der Familie.

Außerdem können Sie die Anderen Mitbewohner darüber aufklären, dass diese während der Entrümpelung keine anderen, neuen Gegenstände oder ihre privaten Sachen im Wohnzimmer ablegen sollen.

Dann empfiehlt es sich noch, einmal den Raum zu putzen. Jetzt ist alles klar, Sie haben freie Flächen, die nicht erst geräumt werden müssen, perfekt also, um den Raum von lästigem Staub zu befreien.

Neue Einrichtung

Überlegen Sie, wozu dieser Raum dienen soll und richten Sie ihn danach ein. Welchen Tätigkeiten gehen Sie und Ihre Familienmitglieder hier nach? Nutzen Sie diese als Leitfaden und erstellen Sie dann auch klar abgetrennte Bereiche für jede Aktivität.

Wenn Sie viel lesen, lohnt es sich ein kleines Bücherregal zu benutzen oder die Bücher an einem Ort aufzubewahren. Wenn andere Familienmitglieder dagegen eher Filme schauen, lagern Sie die DVDs klar abgetrennt.

Vielleicht steht hier auch ein Klavier, ein Schreibtisch o.ä., eben etwas, was aus dem Raster fällt. Schaffen Sie hier auch eine optische Trennung, indem Sie z.B. den Schreibtisch nah an das Fenster stellen und etwas Abseits.

Überlegen Sie sich auch gut, welche Dekorationsgegenstände Sie wirklich im Raum haben wollen, bzw. welche überhaupt passen. Das gleiche gilt für die Topfpflanzen für das Fenster.

Auf den Wohnzimmertisch sollten die Sachen kommen, die Sie am häufigsten verwenden. Sie sind gut und schnell erreichbar, leicht sichtbar und erleichtern so Einiges.

Lassen Sie Ihrer Kreativität hier freien Lauf aber achten Sie auf jeden Fall darauf, dass im Vergleich zu vorher ein deutlicher Unterschied erkennbar ist. Der Raum sollte eine ganz andere Ausstrahlung haben und wenn Sie bei zu vielen Gegenständen vorher Kompromisse gemacht haben, wird meist nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

Die Tipps aus meinem Anfangsteil sollten Sie auch nicht ganz außer Acht lassen – viele kleine Gegenstände z.B. in kleinen Boxen aufbewahren, anstatt sie wahllos in den Schubladen zu verstreuen. Bastelsachen, Malsachen, etc. können gut in Mal- oder Bastelboxen gebündelt werden!

Kleine Erinnerung

Jetzt wissen Sie, was Sie im Wohnzimmer beachten sollen und haben Ihren ersten Raum entrümpelt! Schauen Sie, ob das Wohnzimmer Ihnen gefällt und wenn nicht, ändern Sie einfach was Sie wollen, dagegen ist nicht einzuwenden, solange Sie grob meine Regeln die sich als sinnvoll erwiesen haben beachten!

Als kleine Erinnerung: Übernehmen Sie sich nicht im Zeitmanagement. Wie ich im Kapitel „Unsere Strategie“ angemerkt habe, beruht unser System darauf, jeden Tag nur ein bisschen zu Entrümpeln. Wenn Sie sich einen ganzen Raum für einen Tag vornehmen, haben Sie nach ein paar Tagen keine Lust mehr – also halten Sie sich wirklich daran und entrümpeln jeden Tag nur 5-10 Minuten.

Dann währt die Motivation langfristig! Und wir gehen jetzt zum nächsten Raum über.

Büro oder Arbeitszimmer aufräumen – Hier ein paar Tipps

Im Büro oder Arbeitszimmer ist es sehr wichtig eine gute Ordnung und Organisation zu haben. Wenn man ungestört und schnell sowie produktiv arbeiten will und Projekte erledigen will, hat das Umfeld wissenschaftlich erwiesen eine hohes Ausmaß auf die Arbeit.

Sie sollten daher viele leere Flächen haben, keine Blätter die lose herumfliegen und alle Dokumente schön sortiert in Aktenordnern.

Die Schubladen sollten aufgeräumt sein und mit System, damit Sie alles schnell finden. Wenn Sie z.B. ein Geodreieck benötigen, greifen Sie an den gewohnten Platz in der Schublade und haben es sofort, anstatt lange herumzusuchen.

Wenn Sie auf alte Dokumente und Papiere zurückgreifen wollen, ist ein gut katalogisiertes Archiv außerdem unabdingbar.

Was ist zu beachten?

Machen Sie sich zuerst einmal auf die Suche nach altem Papierkram den Sie nicht mehr brauchen oder der überhaupt nicht hierhin gehört. Das können sogar alte Prospekte sein, die irgendwo in der Gegend herumfliegen. Diese können dann direkt entsorgt werden, da Sie wissen, dass Sie sie nicht mehr brauchen.

Es finden sich allerdings sicherlich noch Blätter die wichtiger sind. Diese sammeln Sie dann (in einer der drei Boxen) um Sie am Ende der Aktion säuberlich richtig einzuordnen.

Machen Sie außerdem kein Halt vor den Schubladen und entrümpeln Sie sie radikal. Es ist viel angenehmer, aubere und ordentliche Schubladen mit System zu haben.

Um freie Fläche zum Denken zu schaffen, können auch unnötige Deko-Gegenstände und Bilder entsorgt werden, die den Raum entweder zu sehr einengen oder einfach hässlich und unnötig sind.

Danach sollten Sie Ausschau halten:

  • Bürozubehör das kaputt ist, wie kaputte Kugelschreiber, Stifte mit gebrochenen Minen, Locher, Tacker, leere/trockene Kugelschreiber
  • Bürozubehör das zu alt ist, bzw. inzwischen einen zeitgemäßen Ersatz hat
  • Bürozubehör, das oft vorhanden ist: Hier sind es vorallem Stifte, Radiergummis und Kugelschreiber die oft zu Hauf vorhanden sind. Überlegen Sie wirklich wieviele Sie brauche, Ich würde mich auf 1-2 beschränken, der Rest kann weg oder woanders gelagert werden
  • Kaputte oder alte Technik
  • Papiere die herumfliegen
  • Zeitungen/Zeitschriften
  • Bücher die deplatziert sind

Wir wollen hier in erster Linie Platz zum Arbeiten haben. Daher sind freie Flächen das angestrebte Ziel im Büro. Kugelschreiber, Locher etc. sollten Sie an einen eigenen Platz in der Schublade verbannen, damit der Schreibtisch leer ist und Sie besser arbeiten können.

Denn da der Schreibtisch leer ist, ist es leichter, sich hier mit allen benötigten zur Arbeit vorliegenden Utensilien und Unterlagen auszubreiten.

Um diese Ordnung zu wahren, empfehle Ich, sich kleine Rollcontainer oder Regale anzuschaffen, die man unter den Schreibtisch schieben kann. Das ist sehr effizient und Platzsparend, daher habe Ich auch selbst zwei von Ihnen in meinem Büro.

Wenn der Schreibtisch jetzt sehr leer ist, kann man außerdem daran denken, als kleines Gimmick eine kleine Statur oder ein Dekoelement auf ihm in Szene zu setzen um dem Raum etwas spielerisches zu verleihen. Dieses Element sollte aber nicht im Weg sein, wenn Sie sich für die Arbeit ausbreiten müssen.

Bringen Sie die häufigst verwendeten Dinge da unter, wo Sie sie am schnellsten erreichen können. Stifte, Post Its, etc. am Besten in die oberste Schublade, die bequem am Schreibtisch liegt. Aufwendigeres wie Aktenordner für das Jahr 2003 oder Briefumschläge und CD-Rohlinge können ganz oben oder ganz unten in einem Regal verstaut werden.

Kleine Boxen sind ebenfalls wieder von Vorteil. Magnete, Reißzwecken, sollten in solchen gelagert werden, damit Sie nicht wahllos herumgeistern.

Der Papierkram

Alte Sachen die eher weniger noch einmal zur Verwendung kommen, können Sie in Aktenordnern aufbewahren.

Es ist aber immerhin eine Überlegung wert, ob Sie sich nicht für neuere Unterlagen Hängeregistraturen anschaffen sollten. Diese muss man nur kurz aufschieben und das gewünschte Blatt hineintun, während der Prozess bei einem Aktenordner noch wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Unterlagen die Sie regelmäßig brauchen, oder Passwörter wie das Wlan Passwort etc. können Sie auch gut an eine Magnettafel oder ein Pin-Board heften.

Magnettafeln bevorzuge ich, da Sie „reiner“ wirken und mehr in ein Büro passen, aber ansonsten sind Pin-Boards auch absolut geeignet.

Noch ein paar Tipps zum Schluss

Sie haben es geschafft! Es war ein langer Weg, viele Entrümpeln-Einheiten aber wenn Sie es bis hierher durchgezogen haben, haben Sie jetzt sicherlich ein tolles Ergebnis zu verbuchen!

Sie haben jeden Tag 10 Minuten lang entrümpelt, haben sich so jeden Tag Ihrem Ziel nach dauerhafter Ordnung und Sauberkeit genähert.

Das ist ein toller Erfolg und jetzt können Sie auch ganz andere Aufgaben angehen, die vor der Aktion für Sie unlösbar erschienen.

Dieser innere Frieden und das neu gewonnene Selbstwertgefühl sind sicherlich sehr hilfreich, um die Hürden des Alltags zu meistern und helfen auch sicherlich in anderen Lebensbereichen.

Damit das zuhause auch so schön ordentlich und entrümpelt bleibt, hier 5 Tipps, wie das Haus auch dauerhaft organisiert ist:

  1. Behalten Sie keine Dinge, die Sie nicht wirklich brauchen damit kein unnötiger Kram anfällt
  2. Jetzt wo Ihr Haus entrümpelt ist, fällt vieles leichter. Es könnte trotzdem helfen, einmal im Jahr

Abstellräume im Haushalt sauber halten

Das ist ein ganz wichtiger Punkt für unsere Entrümpelungsaktion. Schaffen Sie sich einen Abstellraum/Lagerraum für alle Dinge die Sie entdecken, um sie zu sammeln und einen universalen „Speicher“ für alle angefallenen Dinge einzurichten.

Sie werden sich bei der Ausmist-Aktion oft die Frage stellen „Ist das Kunst oder kann das weg?“ oder „Ich bin mir nicht sicher, wohin damit?“

In diesem Falle lagern Sie diese Dinge einfach in einem seperaten Abstellraum oder wenn nicht vorhanden in einer großen Box.

Das erleichtert den Vorgang ungemein, da Sie sich nicht bei jeder Kleinigkeit sofort entscheiden müssen und auch nicht jeden Gegenstand erst bei eBay reinstellen wollen, bevor Sie weitermachen.

Es ist viel besser, erst alles zu sammeln und dann von einem Punkt aus zu verteilen – dazu hilft dieses Zwischenlager.

Sie sparen viel Zeit und kostbare Energie!

Man weiß erstmal noch gar nicht, was mit den gelagerten Sachen geschehen wird. Es ist völlig offen, ob es auf eBay landet, an den Nachbarn verschenkt wird oder gar zum Sperrmüll geht. Wichtig ist aber, sich nicht mitten in der Entrümpelung dafür oder dagegen zu entscheiden und den „Flow“ zu unterbrechen.

Heften Sie auch Post It Zettel an Kisten für eine Kategorie im Zwischenlager. Das hilft Ihnen später sich zurecht zu finden.

Es werde Licht

Ewas, was mit dem eigentlichen Entrümpeln zwar nicht wirklich viel zutun hat, aber dennoch sehr nützlich ist, ist Fenster putzen!

Das Fenster ist meist die Lichtquelle Nummer 1 im Raum und je mehr Licht in den Raum strahlt und je reiner es ist, desto mehr sind wir motiviert, auch den Rest des Raumes auf Vordermann zu bringen.

Wenn Sie ein Fenster im Raum haben, das ziemlich dreckig ist, hemmt das auch Ihre Energie wenn es um das eigentliche Entrümpeln geht.

Wir kennen alle dieses zufriedenstellende Gefühl, aus dem Fenster zu schauen und es so sauber zu haben, dass man die Fensterscheibe gar nicht mehr sehen kann. Dieses Gefühl wollen wir auf den ganzen Raum übertragen.

Übrigens, wer einmal kurz das Fenster in einem Raum putzt, kann sich lange auf einen Tag gestreckte „Fensterputz-Aktionen“ sparen, es ist also sehr zeitsparend.

Saubere Fenster sorgen für mehr Sonne und somit mehr Licht im Raum. Es ist also klug, in dem ersten Raum, bei dem Sie anfangen wollen, das Fenster zu putzen.

Beutellose Staubsauger – Diese Features und Funktionen sind wichtig

Beutellose Staubsauger sind generell ökologischer und ökonomischer. Es gibt eigentlich keinerlei Gründe, sich nicht für ein solches Gerät zu entscheiden. Die Produktvielfalt der beutellosen Ausführungen ist mittlerweile unüberschaubar geworden.

Beim Kauf eines beutellosen Staubsaugers gilt es jedoch  die Verarbeitungsqualität und die Leistungsfähigkeit des Gerätes sehr wohl im Blick zu haben.

Eine regelmäßige Reinigung des Auffangbehälters ist jedoch unumgänglich.  Um Staubrückstände oder Restschmutz zu entfernen, muss dieser regelmäßig entleert und gesäubert werden.

Die Vorteile des beutellosen Saugsystems liegen ganz klar auf der Hand. Mit einem beutellosen Staubsauger entfällt ab sofort lästiges Nachkaufen von Einwegbeuteln welche manchmal sowieso nicht passen und so können auf Dauer nicht unerhebliche Kosten eingespart werden. Positiv bemerkbar macht sich außerdem noch,  dass die Saugkraft es beutellosen Staubsaugers weniger schnell nachlässt.

Das kann oft zeitaufwendig sein.  Mit diversen Filter ausgestattete Modelle sind auch für Allergiker geeignet. Höherwertige Technologie bekommt man natürlich zu einem höheren Preis. Es entfallen zudem noch die Folgekosten für den Beutelnachkauf.

Bei dieser Technik werden keine teuren Filter und Staubbeutel mehr benötigt, da der Dreck direkt im Staubbehälter landet. Das macht diese Sauger im Unterhalt spürbar günstiger. Darüber hinaus sind die Modelle wegen der fehlenden und zu entsorgenden Beutel eine viel umweltfreundlichere Lösung als Staubsauger mit Beutel.

Aber auch beim Saugvorgang ist ein interessanter Aspekt zu berücksichtigen. Die Saugkraft bei diesen Modellen lässt nicht so schnell nach wenn sich der Behälter füllt.

Der große Nachteil beim beutellosen Staubsauger ist das Entleeren des jeweiligen Behälters. Während man einen Beutel einfach in den Müll geworfen hat,  ist das Entsorgen bei beutellosen Staubsaugern durchaus unhygienischer und unappetitlicher.

Durch die auftretende Staubwolke kann eventuell neuer Schmutz entstehen, weswegen besonders Allergiker  daher vorsichtig sein sollten. Zwar gibt es im Handel Staubsauger ohne Beutel und mit HEPA-Filter zu kaufen, doch beim Entleeren des Behälters direkt am Mülleimer ist ein Kontakt mit dem Staub unumgänglich.

Vorteile:

  • Schmutzauffangbehälter lässt sich leicht reinigen
  • Unangenehme Gerüche können vermieden werden
  • Moderneres Design
  • Umweltfreundlicher
  • Keine Folgekosten
  • Kein Saugkraftverlust bei vollem Beutel
  • Oftmals leichter und handlicher
  • Keine störende Geruchsentwicklung
  • die Filter können per Hand ausgewaschen und wiederverwendet werden

Nachteile:

  • stärkere Geräuschkulisse
  • höhere Anschaffungskosten
  • Reinigung des Staubbehälters erweist sich als unhygienisch und unhandlich
  • Die Trocknung des Auffangbehälters schließt lange Wartezeiten ein (eine sofortige Wiederinbetriebnahme des Gerätes wird nachteilig verzögert)
  • Saugleistung auf Teppichen meist enttäuschend
  • Mehr Zeitaufwand durch die zusätzliche Reinigung des Staubbehälters

Bei einem  Einfach-Zyklonsauger werden nur gröbere Partikel im Auffangbehälter gesammelt, wobei die kleineren im Zentralfilter landen. Damit die Saugleistung nicht beeinträchtigt wird, muss der Filter  somit regelmäßig gereinigt werden. Am besten unter den Wasserhahn halten und danach vollkommen trocknen lassen, bevor der Filter wieder eingesetzt wird.

Ein gepflegter Filter hat eine Lebensdauer von ca. einem Jahr und sollte dann erneuert werden.

Der Multi-Zyklonsauger funktioniert ähnlich, wobei die Luft durch mehrere Stufen geleitet wird und zudem durch weitere und kleinere Zyklonstufen auch von feineren Staubpartikeln gereinigt wird.

Einen Zentralfilter gibt es bei solchen Staubsauger ohne Beutel nicht und somit entfällt auch die mühsame Reinigung. Beutellose Sauger erfordern leider ein deutlich höheres Budget als Geräte mit herkömmlichem Staubfangbeutel, mitunter sogar das Doppelte.

Der Preis ist daher  nicht kaufentscheidend sondern vielmehr die Saugqualität der modernen Geräte. Kommen Faktoren wie erhöhte Schmutzbelastung durch Kinder oder Haustiere hinzu, so rechnet sich schnell ein derartiges Gerät.

Top